3 konzerte, 2 aftershowpartys, 2000 kilometer, zu viele euros, viele vodkas, viele unglaublich nette leute und ein herz voll glück als ergebnis der letzten tage. ist schon sehr annehmbar. =)
es war so schön, dass es jetzt ganz furchtbar ist, dass es wieder vorbei ist! es war so schön, dass diese band bei mir jetzt fast schon den status genießt, der bisher einzig und allein von dä erreicht werden konnte. aber von vorne:
montag hamburg: astreine hinfahrt, alles gut gefunden (auto und ich ganz alleine!), eingecheckt und da war der schock: ein 4-er zimmer, ich und drei männer. na toll! was habe ich anderes erwartet in einem hostel direkt an der reeperbahn?? *lach* egal, alles ging gut und die venue war gleich um die ecke und vor der habe ich dann auch die menschen getroffen, die mich in den nächsten tage begleiten sollten. das konzert war genial, das publikum war sooo dabei, zum allerersten mal auf dieser tour haben sie untitled gespielt, und scheisse, ich war dabei! konnte es besser werden? ja! nämlich auf der aftershowparty. ein winziger laden, wunderschön aufgemacht (dunkelrote wände, samtvorhänge), guter dj, nicht zu voll, die band anwesend. NETT! und sogar noch meine studiogäste für die nächste woche getroffen! *haha* um 5h morgens war dann schluss, wir mussten ja alle am nächsten tag nach köln.
die fahrt nach köln war echt angenehm, ich hatte nämlich einen extrem sympathischen mitfahrer und überhaupt keine staus! so waren wir dann auch schon sehr früh an der halle und konnten den soundcheck mithören. the new! ach hätten sie’s doch mal live gespielt! *seufz* wobei das kölner publikum das auf keinen fall verdient hätte, wie lahm kann man sein? dank reizender medienpartner (*lol*) konnte ich auch noch einen gästelisten-platz für rockersgalore auftun, sie also auch dabei. die band war wieder gut, wir in der ersten reihe, light-show blendend, nicht positiv gemeint. dafür waren im graben die besten securitys der welt!! zwischendurch wird man leger mit getränken versorgt und nebenbei bekommt man noch einen job angeboten. *haha* und den werd ich so was von annehmen! nach der show gabs leider nichts mehr zum feiern, also schnell nach hause, schlaf nachholen.
mittwoch morgen klingelt mich das telefon wach, ich blinzel auf meine wanduhr und mein herz bleibt stehen: 14.10h!! abfahrtzeit meines zuges nach berlin! heilige scheisse, die welt ging unter! bis ich dann gerafft hatte, dass einfach die f**king uhr stehen geblieben war und es noch vor 10h morgen war, vergingen einige quälende minuten, in denen ich wahrscheinlich den strangesten eindruck auf den anrufer gemacht habe… kacke, war das ein schock! na ja, nachdem mein herz wieder auf normal-frequenz gegangen war hatte ich noch entspannt zeit zu packen. in berlin angekommen durfte ich in der neuköllner oper das erste interaktive opern-bühnenbild meines lebens sehn. könnte man so in einen laden stellen und einen club aufmachen! eine geile bar wär das! eigentlich schade, dass ich die oper nicht sehen konnte, aber ich war ja aus anderen gründen da. und omg, war das eine show! die band hat sich die seele aus dem leib gespielt und das publikum war verdammt laut! So mus das sein! zur aftershowparty sind smh et moi dann aber zusammen gegangen und zwar direkt nach kaffee mit blue curuacao, yummie!! (randnotiz: mit dabei war auch noch monika, eine freundin von smh und die war gleich nebenan im columbia club auf einem konzert, nämlich von anathema, hat sich dort von dem sänger lyrics (??) auf den arm schreiben lassen und diese am nächsten tag eintätowieren lassen! zu krass, sieht aber gut aus!) die party war dann auch sehr witzig, dank der eingangs erwähnten vodka-lemons (gespickt mit „norwegischen weingummis“)! smh hat sich auch gleich verliebt. ja, carlos war involviert, aber nicht seiner person galt die liebe, sondern seiner tasche! *chichi*
viel liebe wurde carlos dennoch zuteil, vielleicht sogar eher ZUviel. eine sehr angetrunkene junge dame stürzte sich ihm (und paul) an den hals, sehr unangenehm. er hatte auch ernsthafte probleme sie abzuwehren. peinlich!! wenn ich so was sehe muss ich mich immer fremd-schämen, gruselig!
um 6am endet dann auch die schönste party und das bedürfnis etwas zu essen treibt einen zum 24h-döner-mann. als wir dann schließlich doch noch schlafen gingen, lärmten schon wieder die vögel und hell war es auch schon wieder. oh whatever, what a night, what a blast! der nächste (sehr sehr helle!) morgen wurde dann mit STARKEM kaffee und feinstem bagel zelebriert bevor es schon wieder zeit war abschied zu nehmen.
das ist das wirklich schlimme am touren: da treten so unglaublich liebenswerte menschen in dein leben und man verbringt so wahnsinnig tolle stunden bzw. tage miteinander und eh man sich versieht ist wieder alles vorbei und man trifft sich für längere zeit nicht. es ist immer so. man nimmt es sich vor, aber klappen tut’ nie. *sadface* und nach all diesen erlebnissen kommt man zurück in eine realität, die grausam zeigt wie surreal das tourleben ist. woher soll ich motivation für das nächste semster nehmen, in dem ich wichtige seminare nicht belegen konnte, in dem mir nahezu alles vorgeschrieben wird und in dem mich nahezu nichts interessiert?? oh hilfe.
nun ja, aber da praktisch bis zum ende des sommers noch eine quadrilliarde konzerte anstehen, wird das wohl zu überstehen sein. oh mann, ja, es wird noch sehr sehr viele konzerte geben. =)
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interpol - black sessions 04

1 comment:
Oh ja. Das war sowas von ArschKewl! =) Hat mich sehr gefreut B)
xxx
_smh
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